Phaemotherapie® – Schwerpunkt Tätertherapie

:: Weiterbildung

 

Bei manchen Auffälligkeiten von Gewalttätern reichen Interventionen auf der beraterischen Ebene nicht aus. Um eine Veränderung erreichen zu können, muss therapeutisch interveniert werden. Diese Kompetenz vermitteln wir Ihnen in unserer Weiterbildung.

Klienten, die Sexuelle Gewalt gegen Kinder anwenden: Statt zum Gegenüber Kontakt aufzunehmen, ordnen sie nicht nur ihr Verhalten dem Erreichen ihres Ziels unter, sondern ihr gesamtes Sein. Kinder können dies nicht durchschauen, Erwachsene – sofern sie es überhaupt bemerken – erleben dieses Verhalten als in höchstem Maße „manipulativ“. Aber Misstrauen und Verbesonderung dieses Klientels berauben uns der Arbeit im Kontakt. Deshalb haben wir eine Haltung und Methodik entwickelt, mit der wir diese Klienten erreichen und zu Veränderungen bewegen können.

Interventionen im System erfordern einen Blick auf das Ganze, auf das Ineinanderspielen der einzelnen Personen und die gegenseitige Veränderung und Beeinflussung. Ohne systemische Sicht bleibt z.B. Arbeit mit Kindern, Familien oder Helfersystemen oftmals erfolglos.

Manche Veränderung erreichen wir nur mit ausgesprochen tiefenden Interventionen. Therapeutische Kompetenzen mit ihren Techniken und Methoden ermöglichen uns Veränderungen in tiefen Schichten der Persönlichkeit. Bei manchen Täterinnen und Tätern sind diese Veränderungen notwendig, damit sie nicht mehr gewalttätig werden.

Die Weiterbildung baut auf die abgeschlossene Weiterbildung Phaemoberatung auf, sodass sie insgesamt 11 Wochen umfasst. Außerdem gehört eine begleitende Lehrtherapie und eine Abschlussarbeit dazu.

:: Termin

Das nächste Curriculum beginnt 2018.